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FAQ's

Wie funktioniert eine Batterie?

Wie funktioniert eine Batterie?

Eine Batterie speichert Elektrizität für den Gebrauch in der Zukunft. Wenn zwei ungleiche Materialien, die positive und die negative Platte, in einen Elektrolyt, eine Lösung aus Schwefelsäure und Wasser, getaucht werden, entsteht eine chemische Reaktion, die eine Spannung aufbaut. In einer typischen Blei-Säure-Batterie beträgt die Spannung ungefähr 2 Volt pro Zelle, sodass bei sechs Zellen eine Spannung von 12 Volt entsteht. Sie gibt Elektrizität ab, sobald ein Stromkreis zwischen Pluspol und Minuspol hergestellt wird und ein Strom verbrauchendes Gerät, zum Beispiel ein Radio, an die Batterie angeschlossen wird.

Den meisten Menschen ist nicht bewusst, dass eine Blei-Säure-Batterie (eigentlich ein Akkumulator) in einem ständigen Wechsel von Entladung und Ladung funktioniert.

Wenn eine Batterie an einen (Strom-)Verbraucher angeschlossen wird, zum Beispiel an den Anlasser Ihres Autos, liefert die Batterie Strom. Die Batterie beginnt sich zu entladen. Im umgekehrten Prozess wird die Batterie wieder aufgeladen, wenn Strom in sie zurückfließt und die chemische Differenz zwischen den beiden Platten wieder herstellt. Dies geschieht, wenn Sie ohne einen zusätzlichen Verbraucher fahren und die Lichtmaschine Strom herstellt und in die Batterie einspeist.

Wenn sich die Batterie entlädt, gleichen sich die Platten chemisch an, die Säure wird schwächer und die Spannung sinkt. Es ist durchaus möglich, dass die Batterie so weit entladen ist, dass sie nicht länger Energie bei einer nutzbaren Spannung abgeben kann.

Sie können eine entladene Batterie aufladen, indem Sie wieder elektrischen Strom in sie einspeisen. Eine volle Ladung stellt die chemische Differenz zwischen den Platten wieder her und versetzt die Batterie in einen Zustand, in dem wieder die volle Energie abgerufen werden kann.

Dieser einzigartige Zyklus von Entladung und Ladung bei Blei-Säure-Batterien bedeutet, dass Energie immer wieder abgerufen und wieder eingespeist werden kann. Je öfter eine Batterie ent- und wieder aufgeladen werden kann, desto „zyklenfester“ ist sie.

Warum springt mein Auto nicht an?

Warum springt mein Auto nicht an?

Wenn die Batterie Ihr Auto nicht zum Laufen bringt, spricht man normalerweise davon, dass sie „leer“ ist. Technisch gesehen ist das nicht korrekt. Die Batterie ist lediglich entladen – zum Beispiel weil Sie die Scheinwerfer angelassen haben oder weil die Lichtmaschine kaputt ist. Sie kann bis zur vollen Leistungsfähigkeit wieder aufgeladen werden. Allerdings nicht immer wieder: Eine Batterie, die ihre Lebensdauer erreicht hat, kann nicht mehr so weit aufgeladen werden, dass sie ein nutzbares Leistungsniveau hat. Dann ist sie tatsächlich „leer“ und muss ausgetauscht werden.

Wenn die Batterie entladen, aber nicht „leer“ ist, können Sie die Aufladung durch Starthilfe von einer anderen Batterie in Gang bringen. Wenn Sie danach etwa 30 Minuten mit dem Auto fahren, sollte die Lichtmaschine in der Lage sein, die Batterie wieder aufzuladen. Wenn die Lichtmaschine oder ein anderes Bauteil der elektrischen Anlage des Autos jedoch kaputt ist, wird die Batterie sich nicht aufladen und auch eine Werkstatt oder Pannenhilfe wird nicht in der Lage sein, sie aufzuladen. Wenn sich Ihre Batterie also immer wieder entlädt, lassen Sie die Elektroanlage Ihres Fahrzeuges überprüfen, bevor Sie die Batterie austauschen. Was nach einer verbrauchten Batterie aussieht, kann auch ein elektrisches Problem sein. Wenn ein Bauteil in der Elektroanlage schadhaft ist, wird es auch die neue Batterie immer wieder belasten, und unter Umständen bleiben Sie wieder und wieder liegen.

Wie gebe ich Starthilfe?

Wie gebe ich Starthilfe?

BITTE ZUNÄCHST DIE SICHERHEITSHINWEISE LESEN UND BEACHTEN

WARNUNG — BATTERIEN PRODUZIEREN EXPLOSIVE GASE.
Diese Hinweise zielen darauf ab, das Explosionsrisiko einzudämmen. Vermeiden Sie grundsätzlich Funken, offenes Feuer und Zigaretten in der Nähe von Batterien.

Beide Batterien sollten dieselbe Spannung besitzen (6, 12 usw.)

Wenn Sie Starthilfe geben, tragen Sie bitte immer geeigneten Augenschutz und lehnen Sie sich nie über die Batterie.
Geben Sie einer beschädigten Batterie keine Starthilfe. Inspizieren Sie beide Batterien, bevor Sie das Starthilfekabel anschließen.
Versichern Sie sich, dass die Belüftungskappen fest und waagerecht sind.
Versichern Sie sich, dass die Fahrzeuge sich nicht berühren und dass beide Zündschalter auf AUS stehen.
Schalten Sie sämtliche elektrischen Verbraucher aus (Radio, Gebläse, Scheibenwischer, Licht usw.).

Die folgenden Anweisungen sollten exakt und Schritt für Schritt befolgt werden.

1. Verbinden Sie den Pluspol (+) des Starthilfekabels mit dem Pluspol (+) der entladenen Batterie.
2. Verbinden Sie das andere Ende desselben Kabels (+) mit dem Pluspol (+) der Spenderbatterie.
3. Verbinden Sie den Minuspol (–) des Starthilfekabels mit dem Minuspol (–) der Spenderbatterie.
4. VERBINDEN SIE NUN DEN MINUSPOL (–) DESSELBEN KABELS MIT DEM MOTORBLOCK DES AUTOS MIT DER ENTLADENEN BATTERIE – ABGEWANDT VON DER BATTERIE UND DEM VERGASER.
5. Versichern Sie sich, dass die Kabel sich nicht in der Nähe von Ventilatorblättern, Gurten oder anderen beweglichen Teilen beider Motoren befinden.
6. Starten Sie den Motor und entfernen Sie die Kabel in der UMGEKEHRTEN Reihenfolge.

Was sollte ich beim Kauf einer Batterie beachten?

Was sollte ich beim Kauf einer Batterie beachten?

Welche Batterie ist die richtige für mein Fahrzeug? Die folgenden kurzen Hinweise helfen Ihnen, die richtige Wahl zu treffen.
Schauen Sie in die Bedienungsanleitung Ihres Fahrzeugs und lesen Sie die Empfehlungen des Fahrzeugherstellers bezüglich:

Batterie-Gruppengröße (nach BCI) – die Batteriegröße, die für die physischen Dimensionen Ihres Fahrzeugs am besten geeignet ist. In viele Fahrzeuge lassen sich Batterien aus mehr als einer Gruppe einbauen.

Kaltstartstrom – Der Kaltstartstrom (auch Kälteprüfstrom genannt) ist die entscheidende Größe für eine gute Startfähigkeit. Es handelt sich um die Stromstärke, die eine Batterie bei –17,8 °C für 30 Sekunden abgeben kann, bis die Batteriespannung unter ein unbrauchbares Niveau fällt.

Reservekapazität – hält die elektrische Anlage Ihres Fahrzeugs aufrecht, wenn die Lichtmaschine ausfällt. Die Reservekapazität gibt an, wie lange (in Minuten) eine Batterie in der Lage ist, genug Strom zu liefern, ohne unter das Spannungsniveau zu fallen, das Ihr Fahrzeug benötigt.

Für Kaltstartstrom und Reservekapazität gilt: Je höher die Zahl, desto besser. Wenn Sie in einem kalten Klima leben, kann der Kaltstartstrom besonders wichtig für die Wahl der richtigen Batterie sein. Im gegenteiligen Fall, wenn Sie also in einer Gegend mit hohen Temperaturen leben, brauchen Sie keine Batterie mit hohem Kaltstartstrom.

Wenn Sie nach einer Deep-Cycle-Batterie für Boot oder Wohnmobil suchen, sollten Sie außerdem Folgendes bedenken:

die Art der Ausstattung, die Strom benötigt
die Stromstärke (in Ampere/A), die benötigt wird, um die gesamte Ausstattung zu betreiben
die Zeit (in Stunden/h), während der Sie die Ausstattung benutzen wollen

Multiplizieren Sie die Stromstärke (A) mit der Zeit (h), um die elektrische Ladekapazität (in Ah) zu erhalten
Stromaufnahme durch die Ausstattung (A) x Zeit (h) = Ah

Beispiel: Fischerboot
Beleuchtung: 10 x 5 = 50
Motor beim Schleppfischen: 1 x 5 = 5
Fischecholot 3 x 5 = 15
Radio: 1 x 5 = 5
Gesamt = 75 Ah*

*Suchen Sie also nach einer Batterie, die über die gewünschte Ladekapazität (hier 75 Ah) verfügt und die richtige Spannung aufweist.

Damit Sie zur Sicherheit einen Puffer haben, sollten Sie von einer um 20 Prozent höheren Ladekapazität ausgehen.

Kann ich meine Batterie vorsorglich warten lassen?

Kann ich meine Batterie vorsorglich warten lassen?

LESEN SIE BITTE DEN ABSCHNITT ZUR SICHERHEIT

Die Batterie sollte in regelmäßigen Abständen auf Sauberkeit geprüft werden. Halten Sie die Anschlusspole und die Stecker/Klemmen frei von Staub, Schmutz und Korrosion. Korrosion an den Anschlusspolen kann die Leistung der Batterie beeinflussen und ein Sicherheitsrisiko darstellen. Wenn Sie Korrosion feststellen, trennen Sie die Batterie vom Stromkreis, entriegeln und entfernen Sie die Stecker/Klemmen und säubern Sie Korrosionsspuren durch Bürsten der Anschlusspole und der Stecker/Klemmen mit einer Mischung aus Wasser und Natron (Backpulver). Tragen Sie ein Anti-Rost-Schmierfett auf, bevor Sie die Stecker/Klemmen wieder anschließen und verriegeln. Machen Sie sich eine Notiz mit dem Datum der Säuberung.

Welche Gründe für Batterieversagen gibt es?

Welche Gründe für Batterieversagen gibt es?

Anwendung und Installation der Batterie

  • Die Batterie wird nicht für die Anwendung benutzt, für die sie gebaut wurde.
  • Die Batterie hat nicht die für die Anwendung geeignete Größe.
  • Das Fahrzeug hat zu umfangreiche elektrische Ausstattung.
  • Die Batterie ist nicht korrekt im Fahrzeug eingebaut.
  • Die Batterieanschlusskabel sind nicht sauber.
  • Die Batterieanschlusskabel passen nicht korrekt auf die Anschlusspole der Batterie.

Service und Wartung

  • Die Elektroanlage des Fahrzeugs wurde repariert oder modifiziert.
  • Das Fahrzeug wurde über längere Zeit nicht benutzt.
  • Das Fahrzeug wurde aus einem anderen Landesteil geholt oder längere Zeit in einem anderen Landesteil gefahren. 
  • Das Batteriefach wurde von Korrosionsspuren oder Elektrolyt befreit

Sichtinspektion

  • Die Anschlusspole zeigen Spuren von Bearbeitung mit einem Hammer, sind verdreht oder in den Deckel gestoßen.
  • Die Seitenanschlusspole zeigen Spuren von übermäßigem Verdrehen/Schrauben.
  • Das Gehäuse oder der Deckel zeigt Spuren von Bearbeitung, Beschädigung oder hohen Temperaturen.
  • Die Seitenwände der Batterie sind gewölbt oder nach außen gedrückt, was auf Vergrößerung der Platten hindeutet.